In New York bin ich auf der FlashInTheCity Konferenz über dieses nette Netbook gestolpert und finde es so gut, dass ich einen kleinen Artikel darüber geschrieben habe:

Der Litl

Das innovative Netbook Litl wird von der Firma Litl LCC mit Sitz in Boston entwickelt, mit der Vision einen einfachen Zugangs zum Internet für „Jedermann“ zu ermöglichen, ohne Wissen um Betriebs- oder Dateisystem und einem lebenslangen Support für das erstandene Gerät!

Der kleine kompakte, nur 3 Pfund schwere aber robuste Litl läuft auf dem eigenen Litl OS Betriebssystem, basierend auf Linux, aber um den Flash Player aufgebaut. Alle Anwendungen laufen im Browser, der den Desktop darstellt. Das Betriebssystem arbeitet im Hintergrund, der Benutzer benötigt kein Wissen darüber und ein Dateisystem gibt es nicht. Er ist und soll kein Computer im herkömmlichen Sinn sein, sondern ein Easy to use Multimedia Internet Gerät, das man überall im Haus und unterwegs einsetzen kann, ein „Interface zum Web“.

Ideal für meine Mutter, die seit Jahren gerne ins Internet möchte, aber vor der Benutzung eines richtigen Computers zurückgeschreckt ist. Ideal auch für den Nachwuchs, wobei hier vorab die Frage nach der Internetsicherheit für Kinder zu klären wäre. Ideal für Jeden, der kein Computerexperte werden möchte und trotzdem ins Internet gehen will, ohne alle paar Wochen den PC Notdienst zu rufen, weil das der Rechner mal wieder nicht will.

Wie funktioniert Litl

Der Litl lebt von seinen individuell auswählbaren Anwendungen, auch Channel genannt, die in einer Karteikartenansicht zur Auswahl auf dem Monitor dargestellt werden. Bedient wird der Litl über die Tastatur, oder intuitiv über ein Scrollrad am Gelenk des Geräts, oder wahlweise aus der Entfernung mit einer einfachen Fernbedienung, die der Radsteuerung gleicht. Es fühlt sich an wie ein Blättern und ähnelt dem „Schieben“ auf einem Touch Screen. Touch Screen und die Unterstützung von Gesten sind für die nächste Litl Generation geplant. Dies ist erst der Anfang!

Neben der Anwendung im Laptop Modus mit Tastatur ist das wesentliche Merkmal des Litl der Aufstell- oder Easel Modus. Dabei wird der 17 Zoll Bildschirm nach hinten weggeklappt, und der Litl kann überall hingestellt werden. In diesem “Zustand” geht das Gerät automatisch in den totalen Vollbildmodus und dreht das Bild um 180 Grad. Er hat dank des Ultra-bright LCD Monitors einen 178 Grad Sichtwinkel. Der Litl kommt mit eingebautem Mikrophon, Kamera und WiFi.
Emails versenden, übers Internet telefonieren oder Videochat, Social Media wie Facebook oder Flickr, oder einfach im Web surfen, je nach der individuellen Auswahl der Channel, die über eine spezielle Distribution erworben (?) werden können.
Geteilt und ausgetauscht werden Daten wie Bilder, Videos aber auch Anwendungen über den Litl User. (offene Frage)

Das macht Spaß! HDMI fähig klemmt man ein Kabel in das TV Gerät und der Fernseher verwandelt sich in einen übergroßen Monitor.
Die Benutzung geht „klassisch“ wie bei einem Netbook über die Tastatur und das Rad, oder Litl „steht“ aufrecht, gesteuert mit der Fernbedienung oder dem Rad und dient als Bildergalerie, Kochbuch, Anleitung fürs Basteln oder Stricken, zeigt die neuesten Nachrichten auf Abruf, die neuesten Tweets meiner Freunde, und alles einsehbar aus der Entfernung, die typische am Computer Haltung entfällt in dieser Ansicht.

Litl für Developer

Litl freut sich über eine sehr kreative Flash Community von Developern, denn der Litl wird von seinen Anwendungen, oder Channel leben. Ein guter Grund Developer zu animieren für Litl zu entwickeln und mit eigenen Ideen auf dem Markt zu kommen.
Daher bietet Litl Interessierten sich auf http://developer.litl.com/ mit einer Channel Idee anzumelden und einen Litl für den Spezialpreis von 199 $ erwerben zu können. Genaue Informationen wann nach Europa versendet werden kann stehen noch aus.
Das für die Entwicklung von Litl Channel erforderliche komplette SDK Paket steht zum Download bereit, und kommt mit einem Air basierten Simulator, so daß man Litl nicht notwendigerweise zum Testen benötigt. Entwickeln kann man mit Flash, FlashBuilder, oder jeder beliebigen Flash – Entwicklungsumgebung. Die SDK wird neben Actionscript benötigt um die „Brücken“ zum Litl System, der einzelnen View Modi und der Steuerung zu gewährleisten.
Auf Designer kommen neue Aspekte beim Entwurf und der Konzeption eines Channel zu. Im Entwurf geht es um die Schaffung „neue“ Benutzererlebnisse für die Litle Views, und in der Konzeption um die Findung „neuer“ Steuerungen mit einer optimalen Usability für den Anwender.

Technische Details:

http://litl.com/essays/hardware.htm

Ein Kommentar zu “Ein kleines Interface zum Web”

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